Tragrollen

Häufige Fragen zu Tragrollen

Was ist der Unterschied zwischen Tragrollen und Förderrollen?

Beide Begriffe meinen in der Praxis dasselbe Bauteil. „Förderrolle“ ist der Oberbegriff; „Tragrolle“ betont, dass die Rolle das Fördergut trägt und nicht angetrieben ist. Angetriebene Ausführungen heißen Antriebsrollen oder Tragrollen mit Kettenrad.

Wie messe ich die Einbaulänge einer Tragrolle?

Messen Sie das lichte Maß zwischen den Innenseiten der beiden Seitenprofile. Das ist die Einbaulänge (EL). Die Achslänge ist bei unseren Tragrollen 30 mm länger und steht beidseitig 15 mm über.

Wie viel Gewicht trägt eine Tragrolle?

Das hängt von Durchmesser, Wandstärke und Lager ab. Eine Stahltragrolle 50 × 1,5 mm trägt bis 160 kg, eine Kunststofftragrolle 50 × 2,8 mm bis 30 kg. Bei der Auslegung zählt, wie viele Rollen gleichzeitig unter dem Fördergut liegen – mindestens drei sollten es sein.

Welches Tragrollenlager ist das richtige?

Für die meisten Anwendungen reicht das Konuskugellager im Stahlblechboden. Wenn Sie höhere Drehzahlen, Dauerlauf oder besonders leichten Anlauf brauchen, wählen Sie die Ausführung mit Rillenkugellager 6202. Kunststoffrollen haben ein Kugellager aus Stahlkugeln im Kunststoffboden.

Fertigen Sie Tragrollen nach Maß?

Ja. Als Hersteller liefern wir Sonderlängen, andere Achsdurchmesser, Bordscheiben nach Wunsch und Sondermaterialien. Nutzen Sie dafür die Produktanfrage und geben Sie Durchmesser, Einbaulänge, Achsausführung und Tragkraft an.

Tragrollen Müller Fördertechnik